DIE BAUMEISTER-ORGEL VON MARIA IMMACULATA MAIHINGEN (D)

 

Bilder/Videos

     

     

     

 

Klangbeispiele (der virtuellen Orgel)

Medium distance: Muffat, Georg (1653-1704): Apparatus musico-organisticus: Toccata prima (05:34)

Remote: Bernardo Pasquini (1637-1710): Partite diversi di Follia (08:40)

 

Beschreibung

Gemäß Die Baumeister-Orgel von 1737 in der Klosterkirche Maihingen1 wurde diese einmalige Orgel in den Jahren 1734-1737 von Johann Martin Baumeister erbaut - mit Ausnahme des Rückpositivs, das Jakob Philipp Bouthellier zugeschrieben wird. Eine Besonderheit dieser Orgel ist, dass sie aufgrund einer Verkettung glücklicher Umstände quasi perfekt erhalten geblieben ist2: Im Zusammenhang mit der Säkularisierung des Klosters Maihingen wurde die Orgel im Oktober 1802 versiegelt und nicht mehr gespielt, weil die Messen von da an fast ausschließlich in der nahegelegenen Kirche Mariä Himmelfahrt gefeiert wurde. Weiterhin hat Baumeister die Orgel nicht mit einem Eingang versehen, was Wartungsarbeiten erheblich schwert - ein Umstand, der potentielle Versuche, an der Orgel zu arbeiten, verhindert zu haben scheint. Als die Orgel in den Jahren 1988-1990 dann doch restauriert wurde, fand man sie sich daher de facto im Originalzustand vor, wie sie von Baumeister erbaut und intoniert worden war.
Die Restaurierung wurde besonders vorsichtig durchgeführt und außergewöhnlich gut dokumentiert. Das Ziel war, die Orgel mit einem Minimum an Eingriffen spielbar zu machen und dabei den Originalzustand soweit wie möglich beizubehalten.
In diesem Originalzustand biete die Orgel einen für heutige Ohren ungewöhnlichen Klang, und verlangt, wie Christoph Bossert demonstriert3, dass man sich etwas Zeit nimmt, um sich mit ihr vertraut zu machen.
Besondere Erwähnung verdienen die unglaublich schönen 8'-Flöten, Streicher und die Quintade. Eine Besonderheit ist die Flötenschwebung Cythara 8' im Rückpositiv, die zusammen mit der Flauten 8' einen tremulantähnlichen Effekt bewirkt.
Ausführliche Informationen zur Orgel finden Sie u.a. unter

 

Disposition

Hauptwerk  
     
Bordon Copel 16'  
Principal 8'  
Spitzflauten 8'  
Quintatön 8'  
Gamba 8'  
Salecinal 8'  
Octava 4'  
Quint 3'  
Superoctav 2'  
Mixtur IV 1'  
Cymbel III 1/2'  
     
Rückpositiv  
     
Copel 8'  
Cythara mit der Flauten allein 8'  
Flauten 8'  
Principal 4'  
Quint 3'  
Gembshorn 2'  
Mixtur III 1'  
     
     
     
     
     
Pedal
   
Principalbass 16'  
Subbass 16'  
Octavbass 8'  
Quintbass 6'  
 
   
   
   
Abzug (HW-PD)    
Schiebekoppel RP-HW    
Koppel RP-PD    
     
Stimmung : Modifiziert mitteltönig, f(a')=427.7 Hz. Abweichung von Gleichschwebend (cent):

 

Zur virtuellen Orgel

Die Aufnahmen für dieses Sample Set wurden mit Aufnahmetechnik in Referenzqualität und nun bald 20-jähriger Erfahrung durchgeführt. Die Samplebearbeitung wurde durchgeführt mit unserem neuen qualitativ hochwertigen VPOlab©-System - Ergebnis von 17-jähriger Forschung und Erfahrung in der Entwicklung Digitaler Signalverarbeitungsalgorithmen. Das Ergebnis ist ein qualitativ hochwertiges Sample Set, dessen Klang einerseits dem nahe kommt, was mit dem sogenannten dry+IR-Ansatz erreichbar ist, das andererseits aber vom Nutzer so gehandhabt werden kann, wie man es von konventionellen 'wet'-Sample Sets gewohnt ist.
Dieses Sample Set führt einige neue Innovationen ein:

Highlights dieser virtuellen Orgel

 

Benutzeroberfläche

     

     

     

 

Systemanforderungen

 

Aktuellste Version 1.03